Museen

Schloss und Park Museum Morsbroich, Leverkusen. Foto: Denis Bury

Schloss und Park Museum Morsbroich, Leverkusen. Foto: Denis Bury

Museum Morsbroich Leverkusen

Oktober 2022

Museum Morsbroich Leverkusen

Schloss und Park Museum Morsbroich, Leverkusen. Foto: Denis Bury
Schloss und Park Museum Morsbroich, Leverkusen. Foto: Denis Bury

Anschrift

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
51377 Leverkusen

Kontaktmöglichkeiten

Barrierefreiheit

Museum Morsbroich Leverkusen

Morsbroich möchte ein Ort des geistvollen Genusses und des lustvollen Erkennens sein. Als Besucher*in sind Sie hier nicht als passiver Konsument oder selbst genügsame Kundin gefragt. Wir brauchen Ihre Neugier. Morsbroich möchte Sie dazu verleiten, mit einer neuen Perspektive auch auf vermeintlich Alt-Bekanntes zu schauen. Denn wir verstehen das Museum nicht als ein Lager toter Dinge, sondern als einen Ort für Zukunft.

Wie können wir aus Gestern und Heute ein Morgen machen? Morsbroich setzt auf den Dialog, auf Begegnungen zwischen Kunstwerken und zwischen Kunstwerken und Ihnen. Der zunehmenden Verrohung unserer Gesellschaft stellt sich Morsbroich als ein Ort entgegen, an dem auch Fragiles erprobt werden kann, an dem auch leise Töne noch gehört werden können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Heimatmuseum Bergneustadt. Foto Maxx Hoenow

Heimatmuseum Bergneustadt. Foto Maxx Hoenow

Heimatmuseum Bergneustadt

Juli 2022

Heimatmuseum Bergneustadt

Heimatmuseum Bergneustadt. Foto Maxx Hoenow
Heimatmuseum Bergneustadt. Foto Maxx Hoenow
Heimatmuseum Bergneustadt - Logo

Anschrift

Heimatmuseum Bergneustadt und Tourist-Information
Wallstraße 1
51702 Bergneustadt

Kontaktmöglichkeiten

info@heimatmuseum-bergneustadt.de
Tel.: 02261 / 43184
Mobil: 0170 / 2857110

Barrierefreiheit

Heimatmuseum Bergneustadt

Herzlich Willkommen im Heimatmuseum des Heimatvereins ‚Feste Neustadt‘ e.V.. Bei uns erleben Sie Geschichte(n)!

Das Museum befindet sich in einer mittelalterlichen Stadtanlage aus dem Gründungsjahr der Stadt Bergneustadt 1301. Das Ackerbürgerhaus, gebaut in den Jahren um 1780, beinhaltet auf zwei Etagen ein Museum im Ambiente von der Zeit um 1850 sowie eine Galerie. Dort sind unter anderem Gemälde des in Bergneustadt geborenen Malers Alexander Koester (1864-1932) zu sehen. Er ist in der Kunstwelt als „Entenmaler“ bekannt. Im Turmzimmer befindet sich eine der größten Feuerwehrhelm-Sammlungen Deutschlands. Die Schmiede und das Backhaus am Ackerbürgerhaus sind regelmäßig in Betrieb.

Zum Museum gehört auch ein großer Eiskeller, der unterhalb der Altstadt liegt. Im Rahmen von Führungen wird dort die Haltbarmachung von Lebensmitteln erläutert, aber auch die Nutzung als Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg.

In den verschiedenen Museumsräumen befinden sich unzählige Exponate, die Geschichte und Kultur Bergneustadts sowie des Bergischen Landes erlebbar und verständlich machen.

Im historischen Trauzimmer können Sie an 365 Tagen und rund um die Uhr standesamtlich heiraten. Die Galerie steht für Ausstellungen sowie diverse Feierlichkeiten, z.B. Empfänge zur Verfügung.

Museumspädagogische Angebote, Führungen verschiedenster Art und für alle Altersgruppen, sowie zahlreiche Sonderausstellungen und Kulturveranstaltungen runden das umfangreiche Programmangebot ab und machen das Museum zu einem lebendigen Mittelpunkt der historischen Altstadt von Bergneustadt.

Das Museum ist täglich, außer montags von 11 bis 17 Uhr für Sie geöffnet. Alle Führungen, auch durch die Historische Altstadt, auf Anfrage.

Schloss Homburg. Foto: Ingo E. Fischer

Schloss Homburg. Foto: Ingo E. Fischer

Kulturort Schloss Homburg

Februar 2021

Kulturort Schloss Homburg

Schloss Homburg. Foto: Ingo E. Fischer
Schloss Homburg. Foto: Ingo E. Fischer
Museum und Forum Schloss Homburg

Anschrift

Kulturort Schloss Homburg
Schloss Homburg 1
51588 Nümbrecht

Kontaktmöglichkeiten

schloss-homburg@obk.de
Besucherservice: Tel. 022261-8841-71

Barrierefreiheit

Kulturort Schloss Homburg

Geschichte entdecken, Kultur erleben und gemeinsam Neues ausprobieren – dafür steht Schloss Homburg. Die historische Burganlage in Nümbrecht mit jahrhundertelanger Geschichte befindet sich in Trägerschaft des Oberbergischen Kreises und ist heute ein Ort der Begegnung mit Ausstellungen, Veranstaltungen und kreativen Angeboten für alle Generationen.

Das Museum auf Schloss Homburg besteht bereits seit 1926 und beherbergt eine äußerst vielfältige Sammlung von über 20.000 kulturgeschichtlichen Objekten mit Bezug zum Oberbergischen Land, die in wechselnden Präsentationen im Schloss gezeigt werden. Zudem finden regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen statt. Im Museum sind viele verschiedene Vermittlungsformate von Führungen bis Kindergeburtstagen buchbar.

In den vielfältigen Programmen der MuseumsWerkstatt auf Schloss Homburg wird das ganze Jahr über kreativ gestaltet: Von abwechslungsreichen Ferienangeboten für Kinder bis hin zu inspirierenden After-Work-Workshops für Erwachsene ist für alle etwas dabei. Hier steht die Freude am gemeinsamen Kreativsein im Mittelpunkt.

In der Orangerie und auf dem Schlossgelände finden regelmäßig Events wie Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen statt. Ob Klassik, Jazz, Kölschrock oder der traditionelle Mittelaltermarkt – das Programm ist so vielfältig wie das Publikum. Auch die auf dem Gelände ansässige Biologische Station Oberberg bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um Schloss Homburg an.
Darüber hinaus können ausgewählte Räume auf Schloss Homburg für private Veranstaltungen wie Geburtstage und Hochzeiten gemietet werden.

Der Kulturort Schloss Homburg verbindet Geschichte mit Gegenwart – und vor allem Menschen. 

Private Coach. Museum Achse, Rad und Wagen

Private Coach. Museum Achse, Rad und Wagen

Museum Achse, Rad und Wagen

Februar 2021

Museum Achse, Rad und Wagen

Private Coach. Museum Achse, Rad und Wagen
Private Coach. Museum Achse, Rad und Wagen
Logo MARW

Anschrift

Museum Achse, Rad und Wagen
BPW Bergische Achsen KG
Ohlerhammer
51674 Wiehl

Kontaktmöglichkeiten

info@achseradwagen.de
Tel. 0 22 62 – 78-1280

Barrierefreiheit

Museum Achse, Rad und Wagen

Seit 1952 unterhält die BPW Bergische Achsen KG an ihrem Hauptsitz in Wiehl ein Werksmuseum. Neben der eigenen Firmengeschichte und ihrer Produkte zeigt das Museum auf über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die rund 5.500-jährige Kultur- und Technikgeschichte des gezogenen Wagens. Seine thematische Ausrichtung macht das Firmenmuseum der BPW nicht nur regional, sondern auch international einzigartig.
Von der Frühgeschichte bis ins 21. Jahrhundert reichen die Exponate, die ein abwechslungsreiches Panorama vom hölzernen Ochsenkarren bis zum modernen Hightech-Fahrwerk bieten. Das beginnt bei frühgeschichtlichen und antiken Exponaten aus Europa, Asien und Afrika, geht über neuzeitliche Objekte des Wagenbaus bis zur Sammlung der eigenen historischen und modernen Achsen und Fahrwerkkomponenten.
Die Geschichte des 1898 gegründeten, traditionsreichen Familienunternehmens nimmt breiten Raum ein. In einer Fotogalerie wird die Arbeitswelt der 1950er Jahre bei BPW von der renommierten Industriefotografin Ruth Hallensleben dokumentiert.

Im Freigelände des Museums gruppieren sich eine Schmiede und Wagenremisen um den Hof. In den Remisen werden Kutschen des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt, ebenso Nutzfahrzeuge des 20. Jahrhunderts – von der Sackkarre bis zum LKW-Anhänger aus dem Jahr 1925.

Interaktive Stationen animieren die Besucherinnen und Besucher zum spielerischen Ausprobieren von einzelnen Fahrwerkskomponenten oder zum Abruf von Informationen über die Erfindung und Verbreitung des Wagens. Texttafeln leiten durch die Themenbereiche und machen die komplexen technischen Zusammenhänge auch für Laien verständlich.

Luftbild LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Foto: Solomia Kratsylo/FML

Luftbild LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Foto: Solomia Kratsylo/FML

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Februar 2021

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Luftbild LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Foto: Solomia Kratsylo/FML
Luftbild LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Foto: Solomia Kratsylo/FML
LVR-Freilichtmuseum-Lindlar
LVR-Freilichtmuseum-Lindlar

Anschrift

LVR-Freilichtmuseum Lindlar
Lindlar-Steinscheid
51789 Lindlar

Kontaktmöglichkeiten

freilichtmuseum-lindlar@lvr.de
Tel. 0 22 66 – 47 19 20 (Kasse)
Tel. 0 22 66 – 90 10 0 (Verwaltung)

Barrierefreiheit

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Historische Gebäude, alte Handwerkstechniken und eine rekonstruierte Kulturlandschaft: Das 1998 eröffnete LVR-Freilichtmuseum Lindlar zeigt das Leben und Arbeiten der Menschen im Bergischen Land in den letzten drei Jahrhunderten. Über 30 Wohnhäuser, Scheunen und Werkstätten wurden an ihren einstigen Standorten abgebaut und auf dem rund 30 Hektar großen Museumsgelände wiedererrichtet.
Hausgärten und Streuobstwiesen sind ebenso Teil der Präsentation wie Äcker, Wiesen und Weiden. Ihre Bewirtschaftung erfolgt in anstrengender Handarbeit mit Pferdegespannen und Traktoren. In Ställen und Freigehegen werden vor dem Aussterben bedrohte Nutztierrassen wie das deutsche Weideschwein oder die Bergischen Kräher gehalten. Einmalig ist die Einbeziehung der Landschaft in das Museumskonzept: Das Lingenbachtal wurde unter großem Aufwand in seinen archivalisch überlieferten Zustand um 1900 zurückgeführt und so selbst zum Ausstellungsstück.

Das Gelände gliedert sich in vier Baugruppen: Auf Hof zum Eigen wird das Leben der Landbevölkerung um 1800 dokumentiert, in Oberlingenbach die Entwicklungen des Industriezeitalters um 1900 dargestellt und im Weiler Steinscheid die Zeit vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1960er Jahre erlebbar gemacht.
In der neuen Baugruppe Am Mühlenberg werden etwa Forstwirtschaft, kleinteilige Landwirtschaft und Steinhauergewerbe thematisiert. Im Museum spiegelt sich das Leben unterschiedlicher sozialer Schichten wider: Während die Arbeiterfamilie im Kleinstwohnhaus aus Hilden beengt auf rund 40 Quadratmetern lebte, residierte die Kaufmannsfamilie in Gut Dahl aus Wülfrath auskömmlich auf über 200 Quadratmetern.

Das Motto „Global denken – lokal handeln“ verdeutlicht den Vermittlungsauftrag des Museums. Im Rahmen von Ausstellungen und pädagogischen Angeboten wird der Lebensalltag der Besuchenden kritisch reflektiert. Wollten Sie schon immer einmal Ihren Garten landschaftstypisch gestalten, mit Wildkräutern kochen oder das Schmiedehandwerk kennenlernen?
Unsere Seminar- und Führungsprogramme bieten spannende Angebote zu vielen Themen und für alle Altersklassen.

Foto oben: Luftbild LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Foto: Solomia Kratsylo/FML

Außenansicht Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Außenansicht Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Februar 2021

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Außenansicht Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Außenansicht Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Bergisches_Museum_für_Bergbau_Bensberg

Anschrift

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
51429 Bergisch Gladbach

Kontaktmöglichkeiten

kontakt@bergisches-museum.de
Tel. 0 22 02 – 14 15 55

Barrierefreiheit

Museumsfest

Sonntag, 3. August 2025
11 – 17 Uhr

Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei

Erleben Sie einen außergewöhnlichen Tag mit abwechslungsreichem Programm auf dem gesamten Gelände des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe.

Hier werden historische Handwerke lebendig und Sie erfahren unter anderem, wie man vor 150 Jahren backte, was ein Stellmacher ist und wie geschmiedet, gesponnen oder gewebt wurde. 

Unsere Dauerausstellung lädt die ganze Familie zum Staunen, Erkunden und Ausprobieren ein. Zum Thema Bergbau gibt es Führungen durch den Besucherstollen und auf die Kinder warten tolle Mitmach-Aktionen. Besuchen Sie auch die verschiedenen Informations- und Aktionsstände.

Gelegenheit für eine Verschnaufpause bieten schließlich unsere zahlreichen Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Dazu gibt es ein Angebot an Getränken, Kuchen und Köstlichkeiten aus dem Backes sowie vom Grill.

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe im Herzen Bergisch Gladbach-Bensbergs illustriert seit 1928 die Geschicke der Menschen in der Region. Damals wurde es von engagierten Bürgern als Heimatmuseum Bensberg gegründet.
Auch heute noch erfahren die Besucher*innen, wie es sich in der Region im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gelebt und gearbeitet hat.

Die Ausstellungen erzählen die Geschichte, wie es vor rund 150 Jahren zur Blütezeit des Bensberger Erzreviers kam und verfolgen die Spuren des hiesigen Erzabbaus von den Römern bis zum Ende des aktiven Abbaus in den 1970ern. Im begehbaren Stollen aus den 1930er Jahren erfahren Jung und Alt hautnah, wie der harte Arbeitsalltag der Bergleute unter Tage ausgesehen haben könnte.

In Fachwerkhäusern auf dem idyllischen Außengelände, einer Oase der Ruhe inmitten der Stadt, wird vergangene Handwerkskunst erfahrbar. Ehrenamtliche Mitarbeitende zeigen in regelmäßigen Vorführungen die Kunst des Schmiedens, der Stellmacherei, des Webens oder des Spinnens. An den Backtagen macht der Geruch des historischen Backhauses Lust auf süßen Blatz mit Rosinen und knuspriges Roggenbrot. In regelmäßigen Veranstaltungen teilen fachkundige Imker*innen ihr umfangreiches Wissen über die im Museum heimischen Bienen und ihren Erhalt. Goldener Honig aus eigener Ernte verlockt im Museumsshop zum Mitnehmen.

Ein aktives Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein macht mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen Ortsgeschichte und traditionelles Handwerk lebendig. Höhepunkt ist das alljährliche Museumsfest, das am ersten Sonntag im August veranstaltet wird.
Beim stetig wachsenden museumspädagogischen Angebot werden Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen fündig.

Samstags darf sich im Museum übrigens auch getraut werden: Hier ist Platz für standesamtliche Trauungen im kleinen Kreis – mitten im Bensberg und mitten im Grünen.

Historisches Klassenzimmer. Foto: Ursula Berg

Historisches Klassenzimmer. Foto: Ursula Berg

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers

Februar 2021

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers

Historisches Klassenzimmer. Foto: Ursula Berg
Historisches Klassenzimmer. Foto: Ursula Berg
Logo Schulmuseum Bergisch Gladbach

Anschrift

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187 A
51467 Bergisch Gladbach

Kontaktmöglichkeiten

info@das-schulmuseum.de
Tel. 0 22 02 – 84 24 7

Barrierefreiheit

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers

Auch das Thema Schule ist inzwischen museumsreif geworden. Der frühere Schulrat Carl Cüppers (1920 – 2008) aus Bergisch Gladbach sammelte, was die Hausmeister oft schon in den Container geworfen hatten: Ranzen, Fibeln, Aufsatzhefte, Zeugnisse und Schulfotos. Wo passte diese Sammlung besser hin als in eine alte Schule? 1990 fand sie ihren Platz im Altbau der 1871 im Ortsteil Katterbach errichteten Volksschule.

Der Besuch lässt den Schulalltag der Vergangenheit lebendig werden: das Klassenzimmer mit knarrenden Holzdielen, der Geruch des Ölanstrichs, die engen Bankreihen, der Gusseisen-Ofen, Kruzifix und Kaiserbild an der Eingangswand, davor das hohe Pult und die große Tafel auf einem Gestell – alles atmet den Geist der Zeit um 1900.

In einer Unterrichtsstunde „wie zur Kaiserzeit“ kann man hautnah miterleben, wie es vor 100 Jahren nach einem oft langen Schulweg zu Fuß im Unterricht zuging: Kopfrechnen, Schreiben mit dem Griffel auf einer Schiefertafel, aufrecht sitzen und nur dann reden, wenn der „Herr Lehrer“ oder das „Fräulein Lehrerin“ eine Frage stellte.

Kinder sollten vor allem lernen, fromm, fleißig und gehorsam zu sein. Wer nicht gehorchte, zu spät kam oder frech war, musste in der Ecke stehen, ‚nachsitzen‘ oder bekam Schläge mit dem Rohrstock. Die bekommt man bei einem Besuch im Schulmuseum heute noch – aber nur symbolisch.

Den Vergleich Schule früher/Schule heute kann man bei einer Führung durch die Dauerausstellung in der ehemaligen Lehrerwohnung vertiefen. In sechs Räumen gibt es noch mehr zu sehen: Schultüten, Fotos, Lernmittel für Einmaleins und ABC, Handarbeiten, Schulwandbilder und alte Diaprojektoren. Ein Raum wurde 2017 mit einer „Entdeckerwand“, einem Touchscreen und der Station „Ranzen packen“ neu gestaltet.

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt auf dem NaturGut Ophoven

Februar 2021

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt auf dem NaturGut Ophoven

Logo NaturGut Ophoven

Anschrift

Die MutReiferei – das Kindermuseum für Morgen
Stauffenbergstr. 17
51379 Leverkusen (ehemalige Bananenreiferei)

Aktuell ist das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt für die Hochwassersanierung geschlossen.
Ab dem 30. August 2025 befindet sich am Ausweichstandort Stauffenbergstraße 17 in Opladen „Die MutReiferei – das Kindermuseum für Morgen“.

Kontaktmöglichkeiten

buchungsinfo@naturgut-ophoven.de
Tel. 0 21 71 – 734 99 10

Barrierefreiheit

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt auf dem NaturGut Ophoven

Die MutReiferei – das Kindermuseum für Morgen

Dein Mut wächst nicht auf Bäumen – aber in der MutReiferei!
Seid gespannt auf die GuteTatenWaage, die HerzTiere, unsere MiteinanderWand und das GefühleRaten. Macht euch bereit für die ultimative MutMission.

Mut ist vielseitig, er kann wachsen und reifen – genau das erleben Kinder und Jugendliche in der neuen interaktiven Ausstellung MutReiferei – Das Kindermuseum für morgen!des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt. Denn hier dreht sich alles um Mut, Klimaschutz und unsere Zukunft.

Warum ist Mut so wichtig?
Mut ist eine Superkraft, die uns hilft, neue Wege zu gehen, Herausforderungen zu meistern und aktiv unsere Zukunft zu gestalten. In der MutReiferei kannst du herausfinden, wie viel Mut in dir steckt – und was du alles damit machen kannst.

Was erwartet dich?
8 Container wurden zu einem Kindermuseum umgebaut, der MutReiferei. In der MutReiferei gibt es vier große Themenbereiche mit insgesamt 10 Spielstationen:
KopfMut: Benutze deinen Kopf! Frag nach und geh den Fakten auf den Grund!
HerzMut: Fass dir ein Herz! Zeig Zivilcourage und setz dich für andere ein!
HandMut: Es liegt in deiner Hand! Gestalte aktiv deine Zukunft mit – du hast die Macht!
OhrMut: Verschenke deine Ohr! Hör gut hin, entdecke neue Perspektiven und denk‘ um die Ecke!

Bereits heute können Termine für Kindergeburtstage sowie Schul- und Kitaprogramme über die Homepage gebucht werden.

Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Angeboten für Individualbesuchende gibt es auf der Museumswebseite.

Ausstellung im Stadtmuseum Langenfeld

Ausstellung im Stadtmuseum Langenfeld

Stadtmuseum Langenfeld

Februar 2021

Stadtmuseum Langenfeld

Ausstellung im Stadtmuseum Langenfeld
Ausstellung im Stadtmuseum Langenfeld
Logo Stadtmuseum Stadtarchiv Langenfeld

Anschrift

Stadtmuseum | Stadtarchiv Langenfeld
Hauptstraße 83
40764 Langenfeld

Kontaktmöglichkeiten

stadtmuseum@langenfeld.de
Tel. 0 21 73 – 7 94 44 10

Barrierefreiheit

Stadtmuseum Langenfeld

Die umfangreiche Dauerausstellung zeigt unter dem Titel „Am Anfang war der Weg…“ auf rund 180 Quadratmetern die Geschichte der Stadt Langenfeld.
Die Schau führt von archäologischen Funden aus der Ur- und Frühgeschichte über römische Spuren im Stadtgebiet und die Industrialisierung bis ins moderne Langenfeld. Verschiedene Stationen machen die Stadtentwicklung für jede Altersgruppe medial erlebbar.
Ein „Stadtmorphing-Monitor“ zeigt den Wandel der Ortsteile im Laufe der Zeit als virtuelle Stadtrundgänge.
Mithilfe eines Karten-Terminals wird die Ausbreitung des Stadtgebietes visualisiert, und ein 3-D-Modell führt auf einem Rundflug über das Gelände der LVR-Klinik. In der Abteilung Kinogeschichte werden Filmhighlights der 1920er bis 1960er Jahre vorgeführt. An historischen Telefonen sind Zeitzeugenberichte aus den Jahren 1933 bis 1945 zu hören.
Ein weiteres Highlight ist die „Black Box“, in der das historische Langenfelder Hallenbad wieder zum Leben erweckt wird.

Eine überregional bedeutende Abteilung zeigt den so genannten „genagelten Schädel von Langenfeld“, der aus dem 18. Jh. stammt. Trotz umfassender Forschung wirft das seltene Exponat nach wie vor viele Fragen auf, einige werden in einer Audiopräsentation mit 3-D-Animation erörtert.
In seinem wichtigsten Kapitel widmet sich die Dauerausstellung der für die Stadt so prägenden Postgeschichte.
Die Entstehung der Stadt Langenfeld ist wesentlich durch die Lage an der alten Via Publica, der heutigen Düsseldorfer und Kölner Straße geprägt.
Diese europäische Fernverkehrsstraße war eine wichtige Route sowohl für Reisende als auch für Waren.
1668 wurde erstmals eine Postroute durch Langenfeld erwähnt. Zwei Poststationen in Langenfeld sind für die Jahre 1774 bis 1868 nachgewiesen. Ein Nachbau einer historischen Postkutsche ist in der Remise am Parkplatz des Museums zu sehen. Die postgelbe Kutsche kommt heute bei Stadtfesten und musealen Events zum Einsatz.
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Ausstellungen international renommierter Künstlerinnen und Künstler, Künstlergruppen, Fotografen und kulturhistorisch relevante Themenkomplexe. Im Jahr 2021 widmet sich das Museum mit dem zweiten Teil seiner Doppelschau der Neuen Sachlichkeit in der Malerei des 20. Jahrhunderts unter dem Titel „MIT KRITISCHEM BLICK.“

Blick in die Ausstellung, im Vordergrund ein beladener PKW

Oberschlesisches Landesmuseum

Februar 2021

Oberschlesisches Landesmuseum

Blick in die Ausstellung, im Vordergrund ein beladener PKW
Oberschlesisches Landesmuseum © SHOS | OSLM, Nonnenmacher

Anschrift

Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Kontaktmöglichkeiten

info@oslm.de
Tel. 02102 9650

Barrierefreiheit

Oberschlesisches Landesmuseum

Das Oberschlesische Landesmuseum ist das zentrale Museum für die Geschichte und Kultur Oberschlesiens in Deutschland. Es sammelt und bewahrt das kulturelle Erbe einer Region im Herzen Europas, die im Laufe der Jahrhunderte durch vielfältige kulturelle, sprachliche und politische Einflüsse geprägt wurde. Als ehemaliges deutsches Siedlungsgebiet liegt Oberschlesien heute auf dem Gebiet Polens und Tschechiens. Diese Geschichte in all ihren Facetten zu vermitteln, ist die Aufgabe des Oberschlesischen Landesmuseums.

Das Oberschlesische Landesmuseum versteht sich als Partner im gesamteuropäischen Dialog und im Geiste der Völkerverständigung. Es wendet sich an alle, die sich für die vielfältigen kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Ost und West interessieren. In seinen Ausstellungen und Veranstaltungen greift es (kultur-)historische Themen auf, die neben dem Bezug zu Oberschlesien auch von hoher allgemeiner Relevanz sind.