Bergische Museen - Museum Netzwerk

Alles in Bewegung - Das Themenjahr 2021/22

21 Museen zwischen Velbert im Norden und Nümbrecht im Süden stellen sich Ihnen hier erstmals gemeinsam vor und laden Sie ein, die vielfältige Museumslandschaft im Bergischen Land zu erkunden!

Bereits zum zweiten Mal richten wir ein gemeinsames Themenjahr aus. Unter dem Motto „Alles in Bewegung“ stellen wir Aspekte der Mobilität von Menschen, Dingen und Ideen mit Bezug zum Bergischen Land vor. Aktionstage, geführte Rad- und Wandertouren, ein Podcast, Vorträge, Kabarett, Seminare und Workshops und natürlich viele Sonderausstellungen warten auf Sie! Die Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Museen.

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können und wünschen Ihnen viel Vergnügen in den Museen im Bergischen Land!

Aktionstag "Alles in Bewegung" am 3. Oktober 2021

Kennen Sie schon die Museen im Bergischen Land? Wir laden Sie ein zu einem bunten Tag auf dem Außengelände des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach, mit Mitmachaktionen aus verschiedenen Museen rund um unser Motto „Alles in Bewegung“. Entdecken Sie außerdem die neue Sonderausstellung „Querfeldein – Bewegende Geschichte(n)“ und erfahren Sie mehr über 21 große und kleine Museen im Bergischen Land.

Der Eintritt in das Bergische Museum ist an diesem Tag frei! 

Mit Infos & Aktionen dabei: 
Freilichtmuseum Lindlar,
Museum und Forum Schloss Homburg (Nümbrecht),
NaturGut Ophoven (Leverkusen),
Niederbergisches Museum Wülfrath,
Stadtmuseum Langenfeld,
Museum auf der Hardt der VEM (Wuppertal),
Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl,
Wilhelm-Fabry-Museum Hilden,
Deutsches Werkzeugmuseum Remscheid

Sonntag, 3. Oktober 2021
11-17 Uhr
Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, Bergisch Gladbach

Infos zur Anreise mit Bus, Bahn oder Auto und zur Barrierefreiheit finden Sie auf der Webseite des Museums

Bergisches Museum im Sommer. Foto: Bettina Vormstein

News

Objekt des Monats

Langenfelder Postkutsche

Langenfelder Postkutsche. Foto Stadtmuseum Langenfeld
Bei der Langenfelder Postkutsche handelt es sich um einen neuzeitlichen Nachbau eines Kutschenmodels der „Hochfürstlich Thurn und Taxi’schen Posthalterei“. Solche Kutschen verkehrten um das Jahr 1850. Die zweiachsige Kutsche mit geschlossener Karosserie bot für vier Passagiere auf zwei vis-à-vis angeordneten Bänken ausreichend Platz. Reisegepäck, Briefe und Pakete wurde auf dem Dach der Kutsche befördert. War das Aufkommen an zu versendenden Waren und Gepäck besonders groß, begleitete ein kleinerer Beiwagen mit einem Zugpferd den Zweispänner. Der Postillion fuhr auf dem Kutschbock vor der Fahrgastkabine mit und war damit, ebenso wie die Pferde, schutzlos Wind und Wetter ausgeliefert. Neben seiner Eigenschaft als Kutscher hatte der Postillion auch die Aufgabe, mit dem Posthorn Signal zu geben. In engen und unübersichtlichen Teilstrecken und an Kreuzungen kündigte das Posthorn die Postkutsche an und informierte den entgegenkommenden und kreuzenden Verkehr. Die Postkutsche hatte immer Vorfahrt! Näherte sich die Kutsche einem Haltepunkt, konnten die Postbeamten vor Ort und die Gastwirte, wenn das Horn ertönte, die Ankunft der Kutsche vorbereiten. Der Postillion und die Passagiere wurden verpflegt und die Pferde für gewöhnlich ausgetauscht.

Stadtmuseum Langenfeld