Museen

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Museum und Forum Schloss Homburg

Museum und Forum Schloss Homburg

Februar 2021

ist ein moderner kulturhistorischer Ausstellungsort, dessen Themenspektrum von bürgerlichen Lebenswelten, historischen Arbeitsweisen und der Feudalgeschichte der Region bis zur oberbergischen Flora und Fauna und ihren ökologischen Veränderungen reicht.

Neben der Dauerausstellung gibt es auch eine Vielzahl stets wechselnder Sonderausstellungen, die in der Neuen Orangerie und im White Cube stattfinden.

Abgerundet wird das museale Angebot durch die Historische Mühle und Bäckerei auf dem Schlossgelände sowie die Außenstelle Museum Haus Dahl.

Die Dauerausstellung im Schloss setzt kulturhistorische und naturkundliche Schwerpunkte. Besonders vielfältig ist die kulturgeschichtliche Sammlung: Sie zeigt Aspekte der bürgerlichen Gesellschaft, der ländlichen Arbeit sowie der politischen und wirtschaftlichen Geschichte der Region. Dabei birgt sie zahlreiche, nur hier zu findende Exponate, die zu den Kleinoden des Bergischen Landes zählen: von Exponaten des Biedermeier und Bergischen Uhren bis zur höfischen Jagd und zur Portraitmalerei des 19. Jahrhunderts.

Schloss Homburg ist nicht nur Museum, sondern zu gleich ein besonderer Ort für Veranstaltungen und Feiern. Ob Konzert oder Lesung, Kleinkunstveranstaltung oder Filmfestival, Tagung oder Empfang – das Forum ist Zentrum und Schauplatz des Kulturprogramms auf Schloss Homburg.


Museum Haus Dahl
gilt als das älteste Bauernhaus des Oberbergischen Kreises und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts als Niederdeutsches Hallenhaus errichtet. Die letzte Besitzerin Anna Schenk lebte hier noch bis in die 1950er Jahre mit Kühen, Hühnern und Schweinen unter einem Dach.

1963 erwarb der Oberbergische Kreis das Haus von ihr. Seitdem wird es vom Museum Schloss Homburg als kulturhistorische Außenstelle geführt. Die Ausstellung zeigt die Lebens- und Arbeitswelten der ländlichen Bevölkerung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Zum Museum gehören der historische Bauerngarten sowie ein instandgesetztes
Backhaus. Das historische Gebäudeensemble bietet zugleich den Rahmen für eine Reihe von Kulturveranstaltungen.

Museum Achse, Rad und Wagen

Museum Achse, Rad und Wagen

Museum Achse, Rad und Wagen

Februar 2021

LVR-Freilichtmuseum-Lindlar

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Februar 2021

Historische Gebäude, alte Handwerkstechniken und eine rekonstruierte Kulturlandschaft: Das 1998 eröffnete LVR-Freilichtmuseum Lindlar zeigt das Leben
und Arbeiten der Menschen im Bergischen Land in den letzten drei Jahrhunderten. Wohnhäuser, Scheunen und Werkstätten wurden an ihren einstigen Standorten
abgebaut und auf dem rund 30 Hektar großen Museumsgelände wiedererrichtet. Hausgärten und Streuobstwiesen sind ebenso Teil der Präsentation wie Äcker, Wiesen und Weiden. Ihre Bewirtschaftung erfolgt in anstrengender Handarbeit, mit  Pferdegespannen und Traktoren. In Ställen und Freigehegen werden vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen wie das Deutsche Weideschwein oder die Bergischen Landhühner gehalten. Einmalig ist die Einbeziehung der Landschaft in das Museumskonzept: Das Lingenbachtal wurde unter großem Aufwand in seinen archivalisch überlieferten Zustand um 1900 zurückgeführt und so selbst zum Ausstellungsstück.

Das Gelände gliedert sich in vier Baugruppen: Auf Hof zum Eigen wird das Leben der Landbevölkerung um 1800 dokumentiert, in Oberlingenbach die Entwicklungen des Industriezeitalters um 1900 dargestellt und im Weiler Steinscheid die Zeit vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1960er Jahre erlebbar gemacht. In der neuen Baugruppe Am Mühlenberg werden etwa Forstwirtschaft, kleinteilige Landwirtschaft und Steinhauergewerbe thematisiert. Im Museum spiegelt sich das Leben unterschiedlicher sozialer Schichten: Während die Arbeiterfamilie im Kleinstwohnhaus aus Hilden beengt auf rund 40 Quadratmetern lebte, residierte die Kaufmannsfamilie in Gut Dahl aus Wülfrath auskömmlich auf über 200 Quadratmetern.

Das Motto „Global denken – lokal handeln“ verdeutlicht den Vermittlungsauftrag des Museums. Im Rahmen von Ausstellungen und pädagogischen Angeboten wird der Lebensalltag der Besuchenden kritisch reflektiert. Wollten Sie schon immer einmal Ihren Garten landschaftstypisch gestalten, mit Wildkräutern kochen oder das Schmiedehandwerk kennenlernen? Unsere Seminar- und Veranstaltungsprogramme bieten spannende Angebote zu vielen Themen und für alle Altersklassen. Für Kindergärten, Schulklassen oder den Betriebs- und Vereinsausflug gibt es umfangreiche museumspädagogische Programme zum Mitmachen.
Die Herberge in Gut Dahl lädt zum Übernachten und intensiven Kennenlernen des Museums ein.

Bergisches_Museum_für_Bergbau_Bensberg

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Februar 2021

Leben und Arbeiten im Bergischen
Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe im Herzen Bergisch Gladbach-Bensbergs illustriert seit 1928 die Geschicke der Menschen in der Region. Damals wurde es von engagierten Bürgern als Heimatmuseum Bensberg gegründet. Auch heute noch vermittelt das inzwischen über 90 Jahre alte Museum seinen Besuchern, wie es sich in der Region im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gelebt und gearbeitet hat.

Zink und Blei statt Kohle

Die Ausstellungen erzählen die Geschichte, wie es vor rund 150 Jahren zur Blütezeit des Bensberger Erzreviers kam, und verfolgen die Spuren des hiesigen Erzbergbaus von den Römern bis zum Ende des aktiven Abbaus in den 1970ern. Im begehbaren Stollen aus den 1930er Jahren erfahren Besucher hautnah, wie der harte Arbeitsalltag der Bergleute unter Tage ausgesehen haben könnte.

So ging Handwerk früher
In Fachwerkhäusern auf dem idyllischen Außengelände, eine Oase der Ruhe inmitten der Stadt, wird vergangene Handwerkskunst für jedermann erfahrbar. Ehrenamtliche Mitarbeiter zeigen in regelmäßigen Vorführungen die Kunst des Schmiedens, der Stellmacherei, des Webens oder des Spinnens. An den monatlichen Backtagen macht der Geruch des historischen Backhauses Lust auf süßen Blatz, am besten mit Rosinen, und knuspriges Roggenbrot. Um die im Museum heimischen Bienen und ihren Erhalt machen sich zwei Vereine verdient, die bei Veranstaltungen ihr
umfangreiches Wissen zu Honigernte und Co. mit allen interessierten Bienenfreunden teilen.

Hier passiert allerhand
Ein aktives Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein macht mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen Ortsgeschichte und traditionelles Handwerk lebendig. Höhepunkt ist das alljährliche Museumsfest, das vom Förderverein des Museums immer am ersten Sonntag im August veranstaltet wird. Beim stetig wachsenden museumspädagogischen Angebot werden Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen fündig. Samstags darf sich im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe übrigens auch getraut werden: Hier ist Platz für standesamtliche Trauungen im kleinen Kreis – mitten im Bensberg und mitten im Grünen.

Schulmuseum-Bergisch-Gladbach

Schulmuseum Bergisch Gladbach

Schulmuseum Bergisch Gladbach

Februar 2021

NaturGut_Ophoven

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt/NaturGut Ophoven

Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt/NaturGut Ophoven

Februar 2021

Museum Schloss Burg

Museum Schloss Burg

Museum Schloss Burg

Februar 2021

Hoch über der Wupper thront die rund 900 Jahre alte Anlage, die auf das Engste mit der Geschichte des Bergischen Landes verbunden ist. Von hier aus haben über Jahrhunderte die Grafen und Herzöge von Berg die Geschicke der Region mitgestaltet.

Sie haben sich vielleicht auch schon einmal gefragt, wie der eigenartige Name
„Schloss Burg“ zustande kommt. Der Name erklärt sich aus der wechselvollen Geschichte des Bauwerks, die auf Schloss Burg erlebbar wird. Als Burg im 12. Jahrhundert erbaut, wurde die Anlage immer wieder erweitert, sodass eine der größten Burganlagen Westdeutschlands entstand. Im 15. Jahrhundert zum Schloss erweitert, später durch Krieg und Vernachlässigung zur Ruine geworden, steht die Anlage exemplarisch für das Schicksal vieler Burgen und Schlösser in Deutschland. Nur durch beherzten Einsatz des Bürgertums im Bergischen Land konnte die Anlage am Ende
des 19. Jahrhunderts vor dem völligen Verfall gerettet werden. Im Zuge der Mittelalterbegeisterung dieser Epoche entstand Schloss Burg auf alten Fundamenten
und Burgmauern neu. Die Arbeiten dauerten rund 25 Jahre und waren im Jahr 1914 abgeschlossen. Als Hauptkunstwerke wurden die beeindruckenden Wandmalereien in Rittersaal, Kemenate und Kapelle geschaffen. Darum ist Schloss Burg heute Denkmal
von nationaler Bedeutung.

Das Museum gibt Einblick in die Burgkultur und Alltagswelt des Mittelalters, zeigt Waffen und Rüstungen aus vielen Jahrhunderten und stellt die Wohnkultur des bergischen Bürgertums aus. Ein besonderes Highlight ist der frisch sanierte Bergfried,
der einen beeindruckenden Blick in die Landschaft und die Schlossanlage gewährt. Über sechs Etagen können Sie sich über wesentliche Ereignisse aus der spannenden Geschichte von Schloss Burg unterhaltsam informieren.

Darüber hinaus bietet Schloss Burg eine buntes Jahresprogramm. Von Märkten über
Kinderfeste bis zu Open-Air-Konzerten bietet das Schloss alles was das Herz begehrt.

Stadtmuseum_Langenfeld

Stadtmuseum Langenfeld

Stadtmuseum Langenfeld

Februar 2021

Museum-plagiarius

Museum Plagiarius e.V.

Museum Plagiarius e.V.

Februar 2021

LVR-Industriemuseum-Gesenkschmiede-Hendrichs

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs

Februar 2021

Im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs erwartet die Besucher ein typisches Fabrikensemble aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Von 1886 bis 1986 wurden in der Gesenkschmiede Hendrichs Scherenrohlinge geschmiedet.
Alle Maschinen, die Fallhämmer, Pressen und Fräsmaschinen, alle Werkzeuge, auch die Werkbänke für die Werkzeugmacher sind noch komplett vorhanden. Selbst der Umkleideraum mit den alten Spinden, der Waschraum mit der langen Reihe drehbarer Waschschüsseln, das Maschinenhaus oder das Kontor mit der klappernden Schreibmaschine – alles ist noch da.

Im Museum wird auch heute noch gearbeitet. Besucherinnen und Besucher können erleben, wie die rotglühenden Spaltstücke zu Scherenrohlingen geschmiedet werden. Eine Museumsschere wird sogar vollständig in der Fabrik gefertigt. Schritt für Schritt lässt sich nachvollziehen, wie sie entsteht. Ein Museumsrundgang erzählt aber auch von Mechanisierung, von Arbeitsverhältnissen, dem Weltmarkt und vielem mehr.

Die herrschaftliche Firmenvilla von 1896 bietet den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die bürgerliche Lebenswelt der Fabrikantenfamilie. Hier befindet sich auch das Museumsrestaurant mit Wintergarten. Die „Villa Zefyros“ verwöhnt Sie in idyllischem Ambiente mit moderner griechischer Küche. Im Sommer lädt die schöne Gartenanlage mit dem alten Baumbestand zum Verweilen ein.

Das vielseitige museumspädagogische Programm umfasst zahlreiche Angebote für Kindergärten und nach Jahrgangstufen und Schulformen differenzierte Programme für Schulklassen.

Die Gesenkschmiede Hendrichs ist „voll familientauglich“. Mitmachstationen, die durch einige spannende MINT-Experimente ergänzt werden, laden zum unterhaltsamen und eigenständigen Entdecken der Ausstellung ein. Vielfältige Mitmachangebote bieten das ganze Jahr hindurch ein abwechslungsreiches Programm.
Und natürlich finden Sie auch für Ihren Kindergeburtstag ein passendes Programm.
Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern den Zugang zum Museum und die Teilhabe an unserem musealen Angebot so einfach wie möglich zu machen.


Die Gesenkschmiede Hendrichs ist barrierearm eingerichtet und macht viele Angebote. In der Schleiferei können Sie abgenutzte Messer und Scheren aufarbeiten lassen. Regelmäßig kann man die Fallhämmer noch in Aktion erleben. Zum breiten Veranstaltungsangebot gehören außerdem öffentliche Führungen, Dieseltage, Workshop-Angebote sowie spannende Sonderausstellungen. Als Highlight des jährlichen Veranstaltungskalenders findet jedes Jahr im November der MesserGabelScherenMarkt statt, bei dem mehr als 25 Solinger Firmen Schneidwaren für jeden Geschmack und jeden Bedarf präsentieren – und dies in allerbester Qualität.

Das LVR-Industriemuseum Solingen hat – in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern – ein Netzwerk von Industriekulturstationen aufgebaut. Im „Wipperkotten“, dem letzten original erhaltenen Wasserkotten, wird noch heute geschliffen. Museal präsentiert werden die „Reiderei Lauterjung“, eine ehemalige Heimarbeiterwerkstatt für die Taschenmessermontage, die „Loosen Maschinn“, eine ehemalige Dampfschleiferei, in der die Schleifer ihre Arbeitsstellen gemietet hatten sowie das ehemalige Lieferkontor der Firma Friedrich Abr. Herder, in dem einstmals die Heimarbeiter ihre Arbeiten ablieferten und neue in Empfang nahmen. Im alten Waschhaus Weegerhof entdecken Sie ein Kleinod der Solinger Industriekultur – eine Genossenschaftswäscherei mit einer Ausstellung zur Geschichte des Waschens.