Aktuelles

Gruppenfoto vor dem Eingang des Museums, ein alter Fiat steht an den Seite

Eine große Gemeinschaft mit vielen Plänen

So viele Teilnehmende waren wir noch nie: Das dritte und letzte Netzwerktreffen in 2025 war unser bislang größtes. Zu Gast waren wir diesmal im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen.

Nach der Begrüßung durch Museumsdirektor Dr. Skrabania starteten wir mit einem Fachvortrag der Expertin Elke Flake zum Thema „Kommunale Lobbyarbeit“. Diskussion und Austausch zogen sich bis in die Mittagspause hinein.

Mit einer exklusiven Führung tauchten wir dann in die Highlights des Museums ein, erkundeten Medienstationen und Escape Rooms. Dann ging es im WorldCafé in den persönlicheren Austausch und die Diskussion. Welche Potentiale und Know-how aus den einzelnen Museen kann im gesamten Netzwerk noch besser genutzt werden? Was könnte das Thema einer gemeinsamen Wanderausstellung sein? Welche Fortbildungen sind im nächsten Jahr wichtig?

Auf dem Gruppenfoto präsentieren die Netzwerkmitglieder unsere ganz neuen Türplaketten. Sie zeigen ab sofort schon an den Museumstüren die Mitgliedschaft im Netzwerk.

Die Netzwerkmitglieder vor einer historischen Straßenbahn

Auf „Klassenfahrt“ im Bergischen

Zeit zum Knüpfen von Kontakten, zum Kennenlernen von Mitgliedsmuseen und zum lockeren Austausch: dafür gibt es zwischen unseren großen Netzwerktreffen unsere NetzwerkRunden. 

Diesmal hatten wir gleich zwei Ziele: die Bergischen Museumsbahnen und der Manuelskotten in Wuppertal. In Deutschlands kleinstem Straßenbahnbetrieb sind nach jahrelanger, unfreiwilliger Pause die historischen Bahnen seit Frühjahr endlich wieder in Betrieb. 

Nach einem Rundgang fuhren wir mit einer der alten Bahnen durchs Grüne hinauf zum idyllisch gelegenen Manuelskotten, wo heute noch geschliffen wird und eine kleine Ausstellung Industriegeschichte(n) erzählt. 

Herzlichen Dank an unsere Gastgeber im Tal und auf dem Berg und ihr großartiges ehrenamtliches Engagement für die beiden ganz besonderen Häuser.

Blick auf einen Tisch mit Workshopmaterialien

Netzwerktreffen in Langenberg – die Zukunftswerkstatt

Anfang Juli trafen sich die Mitglieder des Netzwerks zum zweiten von drei Netzwerktreffen 2025. Gastgeber diesmal: das Kunsthaus Langenberg, zu dem die ALLDIEKUNST (ein Veranstaltungsraum), die Kunstsammlung „Die Grundsteinkisten“ im Historischen Bürgerhaus Langenberg und die Skulpturenwege gehören, die am 5. Juli 2025 mit einer Biennale eröffnet werden.

Herzlichen Dank an das Team um Achim Peter und Heinz Johnen. Sie haben dafür gesorgt, dass wir an einem heißen Tag kühle Köpfe bewahrt haben, bestens verpflegt wurden und unsere Mitglieder die spannende Kulturarbeit in Langenberg kennenlernen durften. Viele von ihnen wollen noch einmal mit mehr Zeit wiederkommen!

Schwerpunkt des Treffens war unsere Zukunftswerkstatt mit einem intensiven Austausch und Abgleich der Ziele der Zusammenarbeit im Netzwerk, der Mitgliederstruktur, der konkreten Projekte und, wie immer, auch der Finanzierungsperspektiven. 

Die Mitglieder des Netzwerks stehen in der Sonne vor dem Schloss Morsbroich

Netzwerktreffen in Leverkusen – gemeinsam weiterdenken

Beim Frühjahrstreffen im Museum Morsbroich in Leverkusen kamen die Mitglieder des Netzwerks Bergische Museen zu einem intensiven Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie der OGS-Rechtsanspruch und neue Chancen für die Kulturvermittlung – mit spannenden Impulsen von Anette Plümpe (Landesverband Museumspädagogik NRW).

Neben der Planung gemeinsamer Veranstaltungen wurde auch der Blick nach vorn gerichtet: Das Netzwerk will sich künftig noch stärker museumspolitisch positionieren, Kooperationen weiterentwickeln und neue Formate erproben.

Ein gelungener Austausch, der zeigt, wie viel Potenzial im gemeinsamen Arbeiten steckt – und wie wichtig starke Partnerschaften für die Zukunft der Museen im Bergischen Land sind.

Workshopteilnehmer*innen sammeln Ideen auf Moderationskarten an einer Tür

Und wie klappt‘s mit der Schule?

Regelmäßig drücken wir die sprichwörtliche Schulbank für gemeinsame Fort- und Weiterbildungen. Im Februar 2025 ging es (passenderweise im Schulmuseum Bergisch Gladbach) um einen Einblick in das Schulsystem von NRW und die Bedingungen für gelungene Kooperationen zwischen Schule und Museum.

Wie funktioniert Schule heute? Wen informiert man wann über die Angebote des Museums? Wie können Angebote finanziert werden? Wie helfen die Kernlehrpläne dabei, Führungen, Workshops & Co. weiterzuentwickeln? Welche Chancen bietet der kommende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule für die Museen? Und wie können sich die Museen im Netzwerk gegenseitig unterstützen?

Diese und weitere Fragen waren Themen bei einem ganztägigen Workshop mit Kulturvermittlerin und Museumspädagogin Anette Plümpe vom Kompetenz Team KULTUR und dem Landesverband Museumspädagogik NRW.

Aus einer Dröppelminna läuft Kaffee in eine Tasse

Auftakt ins neue Jahr für das Netzwerk Bergische Museen

Mit einem neuen Format starteten wir in 2025: Die informelle NetzwerkRunde ergänzt nun unsere großen, ganztägigen Netzwerktreffen und bietet Raum für Austausch, die Planung von Kooperationen und für die kollegiale Beratung.

Der Auftakt im Niederbergischen Museum Wülfrath war ein ganz besonderes Highlight: Mit einer echten Bergischen Kaffeetafel tauchten wir gemeinsam in ein Stück bergischer Kulturgeschichte ein, die in Kooperation mit immer anderen Museen des Netzwerks fester Bestandteil unserer Veranstaltungsprogramme ist.

Großer Dank ging an unser Gründungsmitglied Andreas Wallbrecht, der sich aus dem Deutschen Werkzeugmuseum Remscheid in den Ruhestand verabschiedet hat, sowie an unsere wunderbaren Gastgeberinnen Karin Fritsche und Christa Hoffmann – stellvertretend für das engagierte Museumsteam.

Unser Fazit: Alles wird gut, wenn der Kaffee reichlich fließt und eine Kollegenschaft zusammenkommt, die miteinander etwas bewegen will!

Die Gründungsmitglieder des Arbeitskreises Bergische Museen im LVR-Freilichmuseum Lindlar am 28. März 2019.
Foto: Annika Dzuballe, LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Das Netzwerk Bergische Museen

Im Frühjahr 2019 ging es los: Elf bergische Museen schlossen sich zusammen, stellten das erste von insgesamt drei Themenjahren mit dem vieldeutigen Motto „Ganz viel Arbeit“ auf die Beine. Nebenbei machten sie erstmals gemeinsam & überregional auf die bunte bergische Museumslandschaft aufmerksam.

Inzwischen sind 28 Museen im Netzwerk aktiv. Wir tauschen uns aus, schmieden kleine und große Kooperationen, bilden uns weiter und bewerben gemeinsam und gegenseitig die Bergischen Museen als Ausflugsziele & Lernorte. 

Wir freuen uns über die anhaltende finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Kreis Mettmann, dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und den Städten Wuppertal, Remscheid und Leverkusen. Unsere digitalen Projekte werden von der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln gefördert.

Koordiniert wird die Netzwerkarbeit durch ein gemeinsames Koordinationsbüro. Bitte kontaktieren Sie Dr. Katrin Hieke in allen Fragen rund um das Netzwerk (> zu Kontakt)

Die Vertreterinnen und Vertreter von 20 bergischen Museen beim Auftaktreffen für das neue Themenjahr „Alles in Bewegung“ 2021 im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM in Wuppertal.
Foto: R. Hedtmann/VEM



Partnerschaften und
Nachhaltigkeit

… sind uns wichtig. Vor allem die Ziele 4, 12 und 17 für Nachhaltige Entwicklung haben eine besondere Bedeutung für uns:
Museen gewährleisten hochwertige Bildung und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle. Unsere Broschüren und Flyer drucken wir klimaneutral und in vorsichtig kalkulierten Auflagen. Außerdem verzichten wir auf die Produktion von Werbeartikeln. Als Netzwerk tauschen wir uns aus, lernen voneinander und schmieden große und kleine Partnerschaften.

Ziele für Nachhaltige Entwicklung