Niederbergisches Museum Wülfrath

TV Niederbergisches Museum Wülfrath e.V., Uli Erbach
Niederbergisches Museum Wülfrath

Anschrift

Niederbergisches Museum Wülfrath
Bergstraße 22
42489 Wülfrath

Kontaktmöglichkeiten

niederbergischesmuseum@gmx.de
Tel. 0 20 58 – 7 82 66 90

Ausstellung: Die Lust des Rad-Fahrens, 27. Juni bis Herbst 2021

Poster zur Ausstellung "Die Lust des RAD-Fahrens"

Mit dem Beitrag „Die Lust des Rad-Fahrens“ beteiligt sich das Niederbergische Museum ab Mai bis 31. Oktober am neuen Themenjahr 2021/2022 der Bergischen Museen, welches diesmal unter dem Motto“ Alles in Bewegung“ steht.
In einer Sonderausstellung, präsentiert das Museum seine historischen Fahrräder aus dem 19. Jahrhundert und einige Kinderfahrzeuge der Firma „Puky“, die garantiert Kindheitserinnerungen der 1950 bis 1970er Jahre wecken. Besonders reizvoll werden den frühen Modellen eine bunte Mischung von aktuellen Rädern gegenübergestellt, die Lust aufs Rad-Fahren machen sollen. Zudem wird die Geschichte des Fahrrades, seine Entwicklung und Bedeutung beleuchtet, verwoben mit der Geschichte Wülfraths.
Zur Ausstellung ist ein großes Begleitprogramm mit vielen abwechslungsreichen Veranstaltungen geplant. Zum Beispiel werden an Aktionstagen Radtouren zu Museen aus der Umgebung, sowie Spiel und Spaß rund ums Rad für Kinder und Familien angeboten. Des Weiteren dürfen Sie sich auf eine Lesung und einen Vortrag über eine Radreise freuen.



Begleitprogramm u.a.:

Mit dem Liegerad ums Mittelmeer

Reisebericht, 24. September, 18.30 Uhr

von und mit Thomas Rehrmann


Bezüglich der Veranstaltungstermine des Begleitprogramms und verfolgen Sie bitte die Neuigkeiten auf der Museumswebsite.

Geführte Rad-Tour am 27. Juni

Ankündigung Radtour 27. Juni 2021

Das Niederbergische Museum in Wülfrath hat zum Themenjahr „Alles in Bewegung“ das Motto „Die Lust des Rad-Fahrens“ gewählt und stellt in einer Sonderausstellung historische Räder aus dem Museumsbestand und von Wülfrathern zur Verfügung gestellte Räder mit den entsprechenden Geschichten vor.

Das Motto „Die Lust des Rad-Fahrens“ soll nun in die Tat umsetzt werden. Geplant sind mehrere Fahrrad-Touren, die über alte Bahntrassen zu Museen in den Nachbarstädten und über einen Rundweg um Wülfrath führen.

Zur Auftaktfahrt am Sonntag, 27. Juni 2021, sind alle Radfahrbegeisterte zu einer geführten Rad-Tour zu zwei Wuppertaler Museen eingeladen.

Los geht es um 11 Uhr am Niederbergischen Museum Wülfrath, Bergstraße 22. Wir starten gemeinsam – dann fährt jeder in seinem Tempo, so dass es kein gleichzeitiges Ankommen geben muss.
Die Strecke führt über ca. 23 km über den Panorama-Radweg nach Aprath über Düssel zur Nordbahntrasse Wuppertal. Das erste Ziel ist das Museum der Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstr. e.V. in Wuppertal-Barmen. Auf dem Rückweg geht es zum Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung (VEM) ebenfalls in Wuppertal. Beide Ziele liegen nahe der Nordbahntrasse.

In beiden Museen werden wir erwartet und es bietet sich die Gelegenheit, unter sachkundiger Begleitung das jeweilige Museum kennenzulernen und bei Snacks und Getränken wieder zu Kräften zu kommen.

Die Rückfahrt geht wieder über die Nordbahntrasse und den Panorama-Radweg. Eine genaue Streckenführung wird beim Start ausgegeben. Es besteht auch die Möglichkeit nur eine Teilstrecke mit dem Rad mitzufahren.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und bitten um eine Anmeldung unter 02058/78 26 690 oder niederbergischesmuseum@gmx.de.

Damit alle Museumsinteressierte von nah und fern, egal ob mit oder ohne Fahrrad, nach der langen pandemiebedingten Kulturpause das Niederbergische Museum besuchen können, lädt das Museum am gleichen Tag, 27. Juni 2021 von 12 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Eine Führung wird angeboten, Kaffee und Waffeln runden den Museumsbesuch ab. Auf Kinder wartet ein kniffeliges Fahrrad-Quiz, mit dem sie durch die Ausstellung geführt werden.

Niederbergisches Museum Wülfrath

Herzlich Willkommen im Niederbergischen Museum! Wollen Sie erfahren, wie Menschen im Bergischen Land im 18. und 19. Jahrhundert gelebt und gearbeitet haben? Diese Geschichten verbergen sich hinter den Türen des Museums, das 1913 erstmals öffnete. Ein Rundgang führt durch die regionale Erd- und Frühgeschichte in die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt. Mobiliar und Alltagsgegenstände bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Diese wird ohne Distanz zum Besucher in den Ausstellungsräumen präsentiert.

In der Backstube kommt der Besucher ins Schmunzeln, wenn er erfährt, welchem Hilfsmittel sich die Bäuerinnen bedienten, um die große Menge Teig für das Brot der kommenden Woche nicht selbst verkneten zu müssen.

Das Kaminzimmer mit Vitrinen, Schöttelborden, Eichentruhen und Standuhr lädt heute wie früher zur Bergischen Kaffeetafel mit allem „Dröm und Dran“ ein. Das Glanzstück der Kaffeetafel ist und war die bauchige Kaffeekanne aus Zinn mit einem Kränchen, „die Dröppelmina“. Das Besondere daran ist, dass die Kanne nicht zur Tasse kommt, sondern die Tasse zur Kanne. Übrigens: Hätten Sie gedacht, dass die Dröppelmina gar nicht bergischen Ursprungs ist? Mit spannenden Erzählungen und über alle Sinne wird die Geschichte der Bergischen Kaffeetafel in geselliger Runde bei uns erlebbar gemacht.

Der Rundweg führt weiter über das Schlafzimmer. Dort gibt es Aufschluss darüber, wie man sich bettete, was unbedingt unter dem Bett stehen musste und wozu die Ablage am Kopfende des Bettes diente. Weiter gibt es die Hausweberei zu entdecken, die das Textilhandwerk der Region prägte, und die Zinngießerei, in der heute noch zu besonderen Anlässen Zinngegenstände gegossen werden. Daneben werden die historischen und modernen Abbaumethoden der aufstrebenden Kalkindustrie Mitte des 20. Jahrhunderts gezeigt.

Der Rundgang führt Sie durch die regionale Erd- und Frühgeschichte, in die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt und zeigt zum Beispiel, wie auf den Höfen Brot gebacken wurde und welcher Hilfsmittel man sich dabei bediente. Die Zutaten für den Brotteig kamen in eine Backkiste. Da die Menge zu groß war, um sie mit den Händen verkneten zu können, holte man sich Hilfe durch einen Teigtreter, der die Aufgabe hatte, die Masse aus Rohprodukten mit den Füßen zu einem geschmeidigen Teig zu vermengen.

Auch für Kinder gibt es vieles zu sehen. Als Detektive können sie sich auf Entdeckungsreise durch die zwei Stockwerke des Museums begeben, um ein Quiz oder Mäuse-Suchspiel zu lösen. Verbringen Sie gemeinsam einen erlebnisreichen Nachmittag bei uns im Museum!
Die beliebte Kaffeetafel (auf Anfrage) lockt regelmäßig Besuchergruppen in unsere gemütlichen Räumlichkeiten. Neben öffentlichen Führungen und einem Kinderprogramm bieten die Räume und der Innenhof ein schönes Ambiente für Konzerte, Theater, Vorträge oder standesamtliche Trauungen.

Foto oben: TV Niederbergisches Museum Wülfrath e.V., Uli Erbach