Niederbergisches Museum Wülfrath

TV Niederbergisches Museum Wülfrath e.V., Uli Erbach
Niederbergisches Museum Wülfrath

Anschrift

Niederbergisches Museum Wülfrath
Bergstraße 22
42489 Wülfrath

Kontaktmöglichkeiten

niederbergischesmuseum@gmx.de
Tel. 0 20 58 – 7 82 66 90

Ausstellung: Wandel der Arbeitswelt – Schüler*innen der Schule am Berg stellen aus, 31. Mai bis 14. August 2022

Erinnerungsstücke aus den 1940er Jahren zur Arbeit im Kindergarten. Foto: Bettina Hogendorf
Erinnerungsstücke aus den 1940er Jahren zur Arbeit im Kindergarten. Foto: Bettina Hogendorf

Aus der Kooperation zwischen der Sekundarschule „Schule Am Berg“ und dem Niederbergischen Museum Wülfrath ist eine erste Ausstellung hervorgegangen. Sie präsentiert zum Thema „Wandel der Arbeitswelt“ die Reflexionen eines dreiwöchigen Praktikums der Schüler*innen in den örtlichen Betrieben.

Im Wahlpflichtfach Sozialwissenschaften der Sekundarschule Wülfrath haben sich die Schüler*innen im Zusammenhang mit ihrem dreiwöchigen Betriebspraktikum mit Veränderungen in der Arbeitswelt auseinandergesetzt. Die 18 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe bekamen die Aufgabe, während ihres Praktikums ein Interview mit dem Schwerpunktthema „Wandel der Arbeitswelt“ zu führen. Nach dem Praktikum wurde es ausgewertet und weitere Aspekte recherchiert. Dabei wurden sehr unterschiedliche Themen bearbeitet, z.B. die Entstehung der Pause und eine Fotoserie über Pausenräume, die Veränderungen der Arbeit im Kindergarten und an der Grundschule oder im Autoverkauf.

Weitere Informationen auf der Museumswebseite niederbergisches-museum.de.

Aktiv: Radtouren zu Museen und Orten rund um Wülfrath

Ankündigungen Radtouren Niederbergisches Museum

Auch im Frühjahr und Sommer 2022 finden sie statt: die beliebten Touren per Rad!

Startpunkt ist jeweils das Niederbergische Museen. Mit fachkundiger Begleitung geht es dann hinaus in die Umgebung: zu einem anderen Bergischen Museum, zu Bauernhöfen und Sehenswürdigkeiten.

Die Termine und alle weiteren Informationen finden Sie nach und nach auf der Museumswebseite www.niederbergisches-museum.de.

Niederbergisches Museum Wülfrath

Herzlich Willkommen im Niederbergischen Museum! Wollen Sie erfahren, wie Menschen im Bergischen Land im 18. und 19. Jahrhundert gelebt und gearbeitet haben? Diese Geschichten verbergen sich hinter den Türen des Museums, das 1913 erstmals öffnete. Ein Rundgang führt durch die regionale Erd- und Frühgeschichte in die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt. Mobiliar und Alltagsgegenstände bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Diese wird ohne Distanz zum Besucher in den Ausstellungsräumen präsentiert.

In der Backstube kommt der Besucher ins Schmunzeln, wenn er erfährt, welchem Hilfsmittel sich die Bäuerinnen bedienten, um die große Menge Teig für das Brot der kommenden Woche nicht selbst verkneten zu müssen.

Das Kaminzimmer mit Vitrinen, Schöttelborden, Eichentruhen und Standuhr lädt heute wie früher zur Bergischen Kaffeetafel mit allem „Dröm und Dran“ ein. Das Glanzstück der Kaffeetafel ist und war die bauchige Kaffeekanne aus Zinn mit einem Kränchen, „die Dröppelmina“. Das Besondere daran ist, dass die Kanne nicht zur Tasse kommt, sondern die Tasse zur Kanne. Übrigens: Hätten Sie gedacht, dass die Dröppelmina gar nicht bergischen Ursprungs ist? Mit spannenden Erzählungen und über alle Sinne wird die Geschichte der Bergischen Kaffeetafel in geselliger Runde bei uns erlebbar gemacht.

Der Rundweg führt weiter über das Schlafzimmer. Dort gibt es Aufschluss darüber, wie man sich bettete, was unbedingt unter dem Bett stehen musste und wozu die Ablage am Kopfende des Bettes diente. Weiter gibt es die Hausweberei zu entdecken, die das Textilhandwerk der Region prägte, und die Zinngießerei, in der heute noch zu besonderen Anlässen Zinngegenstände gegossen werden. Daneben werden die historischen und modernen Abbaumethoden der aufstrebenden Kalkindustrie Mitte des 20. Jahrhunderts gezeigt.

Der Rundgang führt Sie durch die regionale Erd- und Frühgeschichte, in die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt und zeigt zum Beispiel, wie auf den Höfen Brot gebacken wurde und welcher Hilfsmittel man sich dabei bediente. Die Zutaten für den Brotteig kamen in eine Backkiste. Da die Menge zu groß war, um sie mit den Händen verkneten zu können, holte man sich Hilfe durch einen Teigtreter, der die Aufgabe hatte, die Masse aus Rohprodukten mit den Füßen zu einem geschmeidigen Teig zu vermengen.

Auch für Kinder gibt es vieles zu sehen. Als Detektive können sie sich auf Entdeckungsreise durch die zwei Stockwerke des Museums begeben, um ein Quiz oder Mäuse-Suchspiel zu lösen. Verbringen Sie gemeinsam einen erlebnisreichen Nachmittag bei uns im Museum!
Die beliebte Kaffeetafel (auf Anfrage) lockt regelmäßig Besuchergruppen in unsere gemütlichen Räumlichkeiten. Neben öffentlichen Führungen und einem Kinderprogramm bieten die Räume und der Innenhof ein schönes Ambiente für Konzerte, Theater, Vorträge oder standesamtliche Trauungen.

Foto oben: TV Niederbergisches Museum Wülfrath e.V., Uli Erbach