Aktuelles aus dem Netzwerk

Kinder mit einer erwachsenen Person im Garten

Herbstferien in den Bergischen Museen: Entdecken, Mitmachen und Ausprobieren

In den Herbstferien laden zahlreiche Mitgliedsmuseen des Netzwerks Bergische Museen zu abwechslungsreichen Workshops, Führungen und Mitmachaktionen ein. Kinder und Jugendliche können historische Handwerkstechniken kennenlernen, mit Naturmaterialien kreativ werden, aus alten Dingen Neues gestalten, in Geschichten eintauchen oder naturwissenschaftliche Experimente ausprobieren.

Auch für Familien und Erwachsene gibt es viel zu entdecken: Herbstliche Feste, Ausstellungen und gemeinsame Mitmachangebote machen die Museen zu attraktiven Ausflugszielen in den Ferien.

Ob Kunst, Geschichte, Natur oder Technik – die vielfältigen Angebote laden dazu ein, Neues auszuprobieren, gemeinsam etwas zu erleben und die Museumslandschaft des Bergischen Landes kennenzulernen.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie in dieser Pressemeldung. 
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Angeboten gibt es auf den Webseiten der jeweiligen Museen.

eine Personengruppe im Burghof

NetzwerkRunde in der Wasserburg Haus Graven

Am 1. September war die Wasserburg Haus Graven in Langenfeld Gastgeberin unserer jüngsten NetzwerkRunde. Bei dem informellen Treffen stand der persönliche Austausch zwischen den Mitgliedern des Netzwerks Bergische Museen im Mittelpunkt.

Die halbtägigen NetzwerkRunden finden ergänzend zu den großen Netzwerktreffen statt. Sie bieten Gelegenheit, sich in kleiner Runde auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und die gastgebenden Museen näher kennenzulernen.

So entdecken unsere Mitglieder immer wieder neue Facetten der bergischen Museumslandschaft und knüpfen Kontakte, die den Austausch und die Zusammenarbeit im Netzwerk fördern.

Gruppenbild im Innenhof des Museums

Netzwerktreffen im Wilhelm-Fabry-Museum Hilden: Begegnungen im Mittelpunkt

Das Netzwerkjahr ist im vollen Schwung – und das Treffen im Wilhelm-Fabry-Museum Hilden hat das eindrucksvoll bewiesen. 

Wir freuen uns, dass zwei weitere Museen aus dem Bergischen Land nun aktiv im Netzwerk dabei sein werden. Herzlich willkommen!

Was das Treffen besonders gemacht hat? Die Begegnungen. In den Gesprächen – ob beim Austausch über Aktuelles, kollegialer Beratung oder einfach in den Pausen – entsteht das, wofür das Netzwerk da ist: echte Verbindungen zwischen Menschen, die Museumsarbeit lieben.

Begleitet wurde der Tag vom Besuch der Ausstellung „Die Augen der Frida Kahlo – eine fotografische Hommage von Bert Loewenherz“.

Jetzt hoffen wir gemeinsam auf die baldige Bewilligung unserer beantragten Fördergelder, damit bald weitere Projekte starten können. 

Gruppenfoto vor dem Eingang des Museums, ein alter Fiat steht an den Seite

Eine große Gemeinschaft mit vielen Plänen

So viele Teilnehmende waren wir noch nie: Das dritte und letzte Netzwerktreffen in 2025 war unser bislang größtes. Zu Gast waren wir diesmal im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen.

Nach der Begrüßung durch Museumsdirektor Dr. Skrabania starteten wir mit einem Fachvortrag der Expertin Elke Flake zum Thema „Kommunale Lobbyarbeit“. Diskussion und Austausch zogen sich bis in die Mittagspause hinein.

Mit einer exklusiven Führung tauchten wir dann in die Highlights des Museums ein, erkundeten Medienstationen und Escape Rooms. Dann ging es im WorldCafé in den persönlicheren Austausch und die Diskussion. Welche Potentiale und Know-how aus den einzelnen Museen kann im gesamten Netzwerk noch besser genutzt werden? Was könnte das Thema einer gemeinsamen Wanderausstellung sein? Welche Fortbildungen sind im nächsten Jahr wichtig?

Auf dem Gruppenfoto präsentieren die Netzwerkmitglieder unsere ganz neuen Türplaketten. Sie zeigen ab sofort schon an den Museumstüren die Mitgliedschaft im Netzwerk.

Die Netzwerkmitglieder vor einer historischen Straßenbahn

Auf „Klassenfahrt“ im Bergischen

Zeit zum Knüpfen von Kontakten, zum Kennenlernen von Mitgliedsmuseen und zum lockeren Austausch: dafür gibt es zwischen unseren großen Netzwerktreffen unsere NetzwerkRunden. 

Diesmal hatten wir gleich zwei Ziele: die Bergischen Museumsbahnen und der Manuelskotten in Wuppertal. In Deutschlands kleinstem Straßenbahnbetrieb sind nach jahrelanger, unfreiwilliger Pause die historischen Bahnen seit Frühjahr endlich wieder in Betrieb. 

Nach einem Rundgang fuhren wir mit einer der alten Bahnen durchs Grüne hinauf zum idyllisch gelegenen Manuelskotten, wo heute noch geschliffen wird und eine kleine Ausstellung Industriegeschichte(n) erzählt. 

Herzlichen Dank an unsere Gastgeber im Tal und auf dem Berg und ihr großartiges ehrenamtliches Engagement für die beiden ganz besonderen Häuser.

Blick auf einen Tisch mit Workshopmaterialien

Netzwerktreffen in Langenberg – die Zukunftswerkstatt

Anfang Juli trafen sich die Mitglieder des Netzwerks zum zweiten von drei Netzwerktreffen 2025. Gastgeber diesmal: das Kunsthaus Langenberg, zu dem die ALLDIEKUNST (ein Veranstaltungsraum), die Kunstsammlung „Die Grundsteinkisten“ im Historischen Bürgerhaus Langenberg und die Skulpturenwege gehören, die am 5. Juli 2025 mit einer Biennale eröffnet werden.

Herzlichen Dank an das Team um Achim Peter und Heinz Johnen. Sie haben dafür gesorgt, dass wir an einem heißen Tag kühle Köpfe bewahrt haben, bestens verpflegt wurden und unsere Mitglieder die spannende Kulturarbeit in Langenberg kennenlernen durften. Viele von ihnen wollen noch einmal mit mehr Zeit wiederkommen!

Schwerpunkt des Treffens war unsere Zukunftswerkstatt mit einem intensiven Austausch und Abgleich der Ziele der Zusammenarbeit im Netzwerk, der Mitgliederstruktur, der konkreten Projekte und, wie immer, auch der Finanzierungsperspektiven. 

Die Gründungsmitglieder des Arbeitskreises Bergische Museen im LVR-Freilichmuseum Lindlar am 28. März 2019.
Foto: Annika Dzuballe, LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Das Netzwerk Bergische Museen

Im Frühjahr 2019 ging es los: Elf bergische Museen schlossen sich zu einem Arbeitskreis zusammen und stellten das erste von insgesamt drei Themenjahren mit dem vieldeutigen Motto „Ganz viel Arbeit“ auf die Beine. Nebenbei machten sie erstmals gemeinsam & überregional auf die bunte bergische Museumslandschaft aufmerksam.

Inzwischen sind 28 Museen im Netzwerk aktiv. Wir tauschen uns aus, schmieden kleine und große Kooperationen, bilden uns weiter und bewerben gemeinsam und gegenseitig die Bergischen Museen als Ausflugsziele und Lernorte. 

Aus dem losen Projektverbund wurde 2019 ein Verein: Der Netzwerk Bergische Museen e.V., geführt von einem engagierten Vorstand. Das sind aktuell: 
Als Vorsitzende Dr. Yvonne Gönster (Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum Velbert) und Silke Engel (Museum und Forum Schloss Homburg, Nümbrecht). Als Beisitzende Petra Dittmar (LVR-Freilichtmuseum Lindlar), Karin Fritsche (Niederbergisches Museum Wülfrath) und Christoph Schwab (Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM, Wuppertal).

Sie möchten mitmachen? Korporative Mitglieder können alle Museen im Bergischen Land (und nebenan) werden, die sich aktiv einbringen wollen.  

Wir freuen uns über die anhaltende finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Kreis Mettmann, dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und den Städten Wuppertal, Remscheid und Leverkusen.
Unsere digitalen Projekte werden von der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln gefördert.
Herzlichen Dank an alle!

Koordiniert wird die Zusammenarbeit durch ein gemeinsames Koordinationsbüro. (> zu Kontakt)



Nachhaltigkeit

ist uns wichtig. Vor allem die Ziele 4, 12 und 17 für Nachhaltige Entwicklung haben eine besondere Bedeutung für uns:
Museen gewährleisten hochwertige Bildung und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle.
Unsere Broschüren und Flyer drucken wir klimaneutral und in vorsichtig kalkulierten Auflagen. Außerdem verzichten wir auf die Produktion von Werbeartikeln.
Als Netzwerk tauschen wir uns aus, lernen voneinander und schmieden große und kleine Partnerschaften.

Ziele für Nachhaltige Entwicklung