Stadtmuseum Langenfeld

Ausstellung im Stadtmuseum Langenfeld
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neanderland ART 22, Ausstellung vom 28. August bis 16. Oktober 2022

neanderland art
neanderland art

Die neanderland ART ist eine jurierte Gruppenausstellung zeitgenössischer Positionen aus dem Kreis Mettmann. Sie bietet alle zwei Jahre Raum für ein breites Spektrum an Kunstsparten und stilistischer Vielfalt.

Bilder, Fotografien, Plastiken, Installationen und Objekte sind unter den ausgewählten Arbeiten vertreten. Professionelle bildende Künstlerinnen und Künstler mit engem Bezug zum Kreis waren eingeladen, ihre Kunstwerke einer Jury zur Auswahl vorzulegen.

Die Jury, bestehend aus Fachjurorinnen und Juroren und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Kreisverwaltung traf, unter Einbeziehung verschiedener Gesichtspunkte, wie fachlicher, gesellschaftlicher und ästhetischer Aspekte, eine Auswahl unter den mehr als hundert eingesendeten Werken.

Mit der diesjährigen Präsentation ist das Format, welches bis 2010 “Kreiskunstausstellung“ hieß, zum dritten Mal in Langenfeld statt. Bereits im Jahr 2002 präsentierten bildende Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Mettmann ihre Arbeiten im Stadtmuseum Langenfeld. Die erste Ausstellung unter dem Titel neanderland ART fand 2012 in der Wasserburg Haus Graven statt.

In diesem Jahr werden insgesamt 36 höchst unterschiedliche Werke von 26 Künstlerinnen und Künstlern aus dem gesamten neanderland gezeigt.

Künstler*innen: Ute Augustin-Kaiser, Ratingen; Roswitha Bohmann, Erkrath; Helmut Büchter, Mettmann; Ingrid Bülow, Velbert; Rüdiger Daniel, Haan; Petra Hilpert, Ratingen; Klasté (Klaus Stecher), Wülfrath; Lena Lund, Solingen; Gabriele Mai-Schmidt, Langenfeld; Herbert Marschlich, Erkrath; Magdalena Müller, Haan; Susanne Nahrath, Ratingen; OSTER + KOEZLE, Velbert; Renate Pfeiffer, Haan; Erika Maria Riemer-Sartory, Ratingen; Gerda-Maria Schmidt, Haan; Güdny Schneider-Mombaur, Haan; Cornelia Schoenwald, Hilden; Anna Schriever, Mettmann; Levan Svanishvili, Haan; Frank Tappert, Haan; Karola Teschler, Velbert; Annette Velten, Langenfeld; Monika Wellnitz, Velbert; Helmut Welsch, Monheim am Rhein; Tessa Ziemßen, Velbert

Stadtmuseum Langenfeld

Die umfangreiche Dauerausstellung zeigt unter dem Titel „Am Anfang war der Weg…“ auf rund 180 Quadratmetern die Geschichte der Stadt Langenfeld.
Die Schau führt von archäologischen Funden aus der Ur- und Frühgeschichte über römische Spuren im Stadtgebiet und die Industrialisierung bis ins moderne Langenfeld. Verschiedene Stationen machen die Stadtentwicklung für jede Altersgruppe medial erlebbar.
Ein „Stadtmorphing-Monitor“ zeigt den Wandel der Ortsteile im Laufe der Zeit als virtuelle Stadtrundgänge.
Mithilfe eines Karten-Terminals wird die Ausbreitung des Stadtgebietes visualisiert, und ein 3-D-Modell führt auf einem Rundflug über das Gelände der LVR-Klinik. In der Abteilung Kinogeschichte werden Filmhighlights der 1920er bis 1960er Jahre vorgeführt. An historischen Telefonen sind Zeitzeugenberichte aus den Jahren 1933 bis 1945 zu hören.
Ein weiteres Highlight ist die „Black Box“, in der das historische Langenfelder Hallenbad wieder zum Leben erweckt wird.

Eine überregional bedeutende Abteilung zeigt den so genannten „genagelten Schädel von Langenfeld“, der aus dem 18. Jh. stammt. Trotz umfassender Forschung wirft das seltene Exponat nach wie vor viele Fragen auf, einige werden in einer Audiopräsentation mit 3-D-Animation erörtert.
In seinem wichtigsten Kapitel widmet sich die Dauerausstellung der für die Stadt so prägenden Postgeschichte.
Die Entstehung der Stadt Langenfeld ist wesentlich durch die Lage an der alten Via Publica, der heutigen Düsseldorfer und Kölner Straße geprägt.
Diese europäische Fernverkehrsstraße war eine wichtige Route sowohl für Reisende als auch für Waren.
1668 wurde erstmals eine Postroute durch Langenfeld erwähnt. Zwei Poststationen in Langenfeld sind für die Jahre 1774 bis 1868 nachgewiesen. Ein Nachbau einer historischen Postkutsche ist in der Remise am Parkplatz des Museums zu sehen. Die postgelbe Kutsche kommt heute bei Stadtfesten und musealen Events zum Einsatz.
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Ausstellungen international renommierter Künstlerinnen und Künstler, Künstlergruppen, Fotografen und kulturhistorisch relevante Themenkomplexe. Im Jahr 2021 widmet sich das Museum mit dem zweiten Teil seiner Doppelschau der Neuen Sachlichkeit in der Malerei des 20. Jahrhunderts unter dem Titel „MIT KRITISCHEM BLICK.“