Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Außenansicht Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Bergisches_Museum_für_Bergbau_Bensberg

Anschrift

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
51429 Bergisch Gladbach

Kontaktmöglichkeiten

kontakt@bergisches-museum.de
Tel. 0 22 02 – 14 15 55

Ausstellung: Querfeldein – Bewegende Geschichte(n), 3. Oktober 2021 bis 18. September 2022

Theodor und Isabella Prumbaum. Sammlung Peter Lückerath
Theodor und Isabella Prumbaum. Sammlung Peter Lückerath

Diese Wechselausstellung macht mobil: An 10 Stationen verteilt auf dem gesamten Museumsgelände geht sie der Frage nach, was die Menschen in unserer Region bewegte, und führt auf eine Reise abseits der vertrauten Besuchs-Pfade durch das Museum.

Unterwegs begegnen Sie den verschiedensten Menschen, deren Geschichten zu unserer Region gehören und sie dennoch zu anderen Orten brachten, deren Ideen und Taten Dinge, die Umgebung und unsere Gewohnheiten veränderten und unsere Leben auch heute noch berühren. Auf einem Spaziergang von Station zu Station kommen eine engagierte Kurfürstin, reiselustige Bergmänner, meisterliche Handwerker oder zielstrebige Unternehmer genauso zu Wort wie die hart arbeitende Bevölkerung, die vor rund 150 Jahren in diesem Teil des Bergischen Landes lebte, liebte und vieles bewegte.

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe im Herzen Bergisch Gladbach-Bensbergs illustriert seit 1928 die Geschicke der Menschen in der Region. Damals wurde es von engagierten Bürgern als Heimatmuseum Bensberg gegründet.
Auch heute noch erfahren die Besucher:innen, wie es sich in der Region im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gelebt und gearbeitet hat.

Die Ausstellungen erzählen die Geschichte, wie es vor rund 150 Jahren zur Blütezeit des Bensberger Erzreviers kam und verfolgen die Spuren des hiesigen Erzabbaus von den Römern bis zum Ende des aktiven Abbaus in den 1970ern. Im begehbaren Stollen aus den 1930er Jahren erfahren Jung und Alt hautnah, wie der harte Arbeitsalltag der Bergleute unter Tage ausgesehen haben könnte.

In Fachwerkhäusern auf dem idyllischen Außengelände, einer Oase der Ruhe inmitten der Stadt, wird vergangene Handwerkskunst erfahrbar. Ehrenamtliche Mitarbeitende zeigen in regelmäßigen Vorführungen die Kunst des Schmiedens, der Stellmacherei, des Webens oder des Spinnens. An den monatlichen Backtagen macht der Geruch des historischen Backhauses Lust auf süßen Blatz mit Rosinen und knuspriges Roggenbrot. In regelmäßigen Veranstaltungen teilen fachkundige Imker*innen ihr umfangreiches Wissen über die im Museum heimischen Bienen und ihren Erhalt. Goldener Honig aus eigener Ernte verlockt im Museumsshop zum Mitnehmen.

Ein aktives Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein macht mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Mitmach-Aktionen Ortsgeschichte und traditionelles Handwerk lebendig. Höhepunkt ist das alljährliche Museumsfest, das vom Förderverein des Museums am ersten Sonntag im August veranstaltet wird.
Beim stetig wachsenden museumspädagogischen Angebot werden Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen fündig.

Samstags darf sich im Museum übrigens auch getraut werden: Hier ist Platz für standesamtliche Trauungen im kleinen Kreis – mitten im Bensberg und mitten im Grünen.