Museum Plagiarius

Außenansicht Museum Plagiarius. Foto: Frank Hassel
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Anschrift

Museum Plagiarius
Bahnhofstraße 11
42651 Solingen

Kontaktmöglichkeiten

info@museum-plagiarius.de
Tel. 02 12 – 2 21 07 31

Rund um den Globus: Das unlautere Geschäft mit gefälschten Produkten

WMF Eierbecher. Links das Original, rechts das Plagiat. Aktion Plagiarius e.V.

Vorträge & Kabarett
September bis Oktober 2021

Plagiate und Fälschungen boomen. Mitverantwortlich dafür sind Faktoren wie Globalisierung, Internet, digitale Kommunikation – und die gezielte Nachfrage von achtlosen Touristen und leichtgläubigen (Online-)Schnäppchenjägern. Dabei sind Fakes dem Original nur auf den ersten Blick täuschend ähnlich. Oftmals funktionieren sie nicht oder es lauern versteckte Sicherheitsrisiken.

Praxisnah, unterhaltsam & informativ bringen unsere Referenten das komplexe Thema für Sie auf den Punkt:

30. September 2021, 18–20 Uhr
Dagmar Blum, Verbraucherzentrale NRW: „Vorsicht: Fake-Shop! Was tun, zum Schutz vor bzw. zur Abwehr von Fälschungen?“
Ruth Haliti, Zollkriminalamt Köln: „Der Zoll im Kampf gegen globalisierte Fälscher – für Unternehmer & Verbraucher!“

7. Oktober 2021, 18–20 Uhr
Prof. Dr. Arndt Sinn, Internationales Strafrecht, Universität Osnabrück: „Kriminelle Netzwerke und illegaler (Fake-) Handel in Europa – eine unterschätzte Bedrohung?!“
Henning Voß, Verfassungsschutz, Innenministerium NRW: „Spionage. Sabotage. Cyberangriffe – Ihre Daten im Visier.“

29. Oktober 2021, 19–20 Uhr
Silke Höttges, Erzählkunst & Kabarett: „All inclusive!“


Ausführliche Infos zum Themenjahr gibt’s auf der Museumswebsite.

Museum Plagiarius

Plagiarius: Negativpreis gegen dreisten Ideenklau!
Nein, kein Knick in der Optik. Bei uns sehen Sie tatsächlich alles doppelt! Jeweils Originalprodukt und Plagiat im direkten Vergleich. In unserer einzigartigen Ausstellung zeigen wir Ihnen mehr als 350 Produkte der unterschiedlichsten Branchen Seite an Seite mit deren plumpen Nachahmungen.

Betroffen? Alles! Auch Produkte aus Ihrem Alltag: Vom Wasserkocher über Badezimmerarmaturen, Kinderspielzeug und Medikamente bis hin zu Autofelgen oder Motorsägen. Außerdem dabei: Vom Zoll beschlagnahmte Markenfälschungen – Louis Vuitton, UGG, Ray Ban, Davidoff, uvm. Wir zeigen Ihnen nicht nur das enorme Ausmaß von Produkt- und Markenpiraterie, sondern vermitteln Ihnen auch spannende Hintergrundinformationen. Angefangen bei den Schäden für die Industrie, und den – auf den ersten Blick oft nicht sichtbaren – Risiken für Sie als Verbraucher, über typische Erkennungsmerkmale von Billigplagiaten bis hin zu den skrupellosen Methoden der Fälscher.

Wir räumen mit Klischees auf! Praxisnah und lebendig stellen wir Ihnen einzelne Plagiatsfälle vor. Und räumen dabei mit gängigen Klischees auf. Denn betroffen sind nicht nur Luxusartikel und nachgeahmt wird ebenso in Industrieländern. Auch in Deutschland.

… und wir regen an zum Umdenken. Plagiate sind weder Kompliment noch Kavaliersdelikt. Sie sind einfallslos, moralisch verwerflich und führen zu Stillstand.
Sie sind das Gegenteil von Innovationen, die für Fortschritt und Wohlstand sorgen und Arbeitsplätze sichern. Originalprodukte sind keine Selbstverständlichkeit. Sie verdienen (Ihre) Wertschätzung und entsprechenden Markterfolg.

Das eventuelle Schmunzeln beim Anblick eines nachgemachten Eierbechers schlägt spätestens beim nicht funktionierenden Notfall-Beatmungsgerät in Entsetzen um.
Alles nur geklaut? Genau darum geht’s bei uns: Um den unlauteren Diebstahl geistigen Eigentums.

Wir geben Ihnen einen Einblick in die Welt der Fälscher – Empörung inklusive!